Annie M.G. Schmidt

Ein Teich voll mit Tinte

Reimgeschichten. (Ab 6 Jahre)
Cover: Ein Teich voll mit Tinte
Moritz Verlag, Frankfurt am Main 2016
ISBN 9783895653247
Gebunden, 56 Seiten, 15,95 EUR

Klappentext

Aus dem Niederländischen von Christian Golusda. Mit Illustrationen von Sieb Posthuma. Diese Gedichte erzählen Geschichten. Drum nennen wir sie Reimgeschichten. Da geht es zum Beispiel um Heinrich Hahn aus Limburg/Lahn. Der vergaß den Wasserhahn… Oder um Isabella Caramella, die hat ein Krokodil: Karl-Klaus! Das frisst lästige Besucher auf … Oder Tante Lil aus Amsterdam, auf deren Kanapee ein Hirsch sitzt, mitsamt Geweih! Solche Gedichtgeschichten bereiten Freude - beim Vorlesen und beim Zuhören. In den Niederlanden sind sie Klassiker, bei uns dürfen sie noch entdeckt werden. Sieb Posthumas Bilder fügen den Texten eine versponnene, leicht nostalgische Note hinzu und machen aus der Sammlung auch optisch einen Leckerbissen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 18.10.2016

Einfach und schön findet Judith von Sternburg das Buch "Ein Teich voll mit Tinte". Der kleine Band versammelt Gedichte der 1995 verstorbenen niederländischen Kinderbuchautorin Annie M. G. Schmidt und mutet ziemlich vielfältig an. Ob reisende Otter, Könige mit Kamelen im Bett oder eine im Baumhaus wohnende Familie, Schmidt hat nicht mit Einfällen gegeizt. Bereits 2011 hat der niederländische Illustrator Sieb Posthuma die Gedichte grafisch untermalt. "Hinreißend" findet Sternburg seine Arbeit. Als "gewitzt" lobt Sternburg zudem die deutsche Übersetzung von Christian Golusda.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.09.2016

Nico Bleutge freut sich über die Reimgeschichten von Annie M. G. Schmidt. Dass sie aus den Siebzigern stammen, merkt Bleutge ihnen nicht an. Die Ideen und Reime sind frech und stehen schön quer zu gesellschaftlichen Vorstellungen bzw. Reimschemata, meint er. Voller Bilder und Klänge und bereichert und fortgeschrieben durch die Zeichnungen von Sieb Posthuma, erscheinen sie Bleutge mitunter wie ein auf den Kopf gestellter Struwwelpeter. Hirsche beim Frühstück, Entdeckungen von Menschen und Ländern, schwebende Elfen, das lässt sich der Rezensent gefallen.
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