Mit Texten von Gisela Gary, Roman Höllbacher, Barbara Kanzian, Gretl Köfler, Elke Krasny, Franziska Leeb, Isabella Marboe, Romana Ring, August Sarnitz, Walter Titz.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.01.2005
ngetan zeigt sich der "ces." zeichnende Rezensent von diesem Band, der 168 Projekte von Architektinnen in Bild und Text vorstellt und auf weitere 168 sehenswerte kurz hinweist. Ein einführender Essay erinnere an österreichische Pionierinnen wie Margarethe Schütte-Lihotzky oder die in Auschwitz ermordete Friedl Dicker-Brandejs. In den nach Bundesländern unterteilten Kapiteln führe dann jeweils ein knapper, informativer Essay in die spezifische Baukultur und in die regionalen Bedingungen ein. Der Rezensent hebt hervor, dass die Autorinnen zwar auf geschlechtsspezifische Rezeptions- und Produktionsbedingungen, die in Entwurf und Gestaltung einfließen können, verweisen, den Band aber nicht als Beleg für eine spezifisch "weibliche Baukunst" verstanden wissen wollen. So dokumentiere der Band auch zahlreiche Projekte, die in geschlechterübergreifendem Teamwork entstanden sind, wie bei Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz oder Marta Schreieck und Dieter Henke.
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