Herausgegeben vom Architekturforum Tirol. Mit Josef Lackner ist im Jahr 2001 der einflussreichste Tiroler Architekt der Nachkriegszeit verstorben. Seine Projekte, die heute im internationalen Kontext mit wachsendem Interesse wahrgenommen werden, bestechen jenseits von Moden und Trends durch ihre formale Individualität und strukturelle Qualität. In dieser Monografie wird sein architektonisches Oeuvre erstmals umfassend dargestellt. Das Architekturforum Tirol hat den Nachlass Lackners für diese Publikation aufgearbeitet. Prominente Autoren unternehmen den Versuch einer Verortung Lackners im nationalen und internationalen Kontext. Mit mehr als 750 Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.09.2004
Wolfgang Jean Stock ist begeistert von dieser vom Architekturforum Tirol herausgegebenen programmatischen Werkschau des Tiroler Architekten Josef Lackner, die 100 Projekte vorstellt. Schon für die Gestaltung - die ruhige Typographie, die sorgfältige Gliederung -, möchte der Rezensent dem Buch am liebsten einen Preis verleihen. Lackner fühlte sich dem Schaffen der modernen Tiroler Architekten der 20er und 30er Jahre verpflichtet, etwa Franz Baumann; vom touristischen Architekturkitsch wollte er nichts wissen. In diesem Geiste nahm er sich des Sakralbaus ebenso an wie des Wohn- und Bürobaus. Das Buch ist zweigeteilt; dem Hauptteil, in dem Lackner selbst in Schrift und Bild zu Wort kommt, folgen Aufsätze von verschiedenen Autoren. Beispielhaft vielleicht diese Würdigung eines Schülers, der Lackner ein "gelebtes Verständnis für die Mentalität der Alpenfurchen bei gleichzeitig freigeistiger Weltoffenheit" attestiert.
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