Aus dem Englischen von Eva Plorin. "Wir müssen nach vorne blicken", sagt Dad - und macht sich aus dem Staub. Zurück bleiben Mazzy und Mom, die zu allem schweigt. Ganz allein steht Mazzy da mit ihren Gefühlen von Liebe, Verantwortung und Schuld. Und tut nach außen so, als sei nichts passiert. "Alles in Ordnung", sagt sie und schließt die Tür.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.07.2010
Lobend äußert sich Rezensent Tilman Spreckelsen über Ann Dee Ellis' Jugendbuch "Alles in Ordnung". Beeindruckend findet er, wie die amerikanische Autorin Partei für Kinder und Jugendliche ergreift, denen von den Erwachsenen Lasten aufgebürdet werden, die sie nicht tragen können. So etwa in "Alles in Ordnung", wo das Mädchen Mazzy für ihre Mutter zu sorgen hat, die - für den Tod von Mazzys kleiner Schwester verantwortlich - in Apathie vor sich hin vegetiert. Gespannt folgt Spreckelsen der von Mazzy erzählten Geschichte, die bei ihm das "distanzierende Gefühl" auslöst, dies alles dürfe doch nicht wahr sein.
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