Anke Bünz-Elfferding, Wieland Elfferding

Die Alpen-Sherpas

Geschichten vom Hüttentragen im oberen Iseltal
Haymon Verlag, Innsbruck 2002
ISBN 9783852184043
Pappband, 96 Seiten, 14,00 EUR

Klappentext

Mit 50 schwarzweißen Bildern. Wie kam einst der Knödel auf die Hütte, als es weder Seilbahn noch Hubschrauber gab? Wer sich als Bergtourist diese Frage stellt, stößt auf die Hüttenträger, wahre Alpen-Sherpas. Sie, Frauen und Männer, vermochten es, Lasten zwischen 50 und über 100 Kilogramm auf ihrem Rücken vom Tal bis in die Fels- und Eisregion hinaufzutragen. Sie sind die Hauptpersonen dieses Buches. Von ihren Werkzeugen und Fähigkeiten ist die Rede, von ihrem Alltag wird erzählt. Ein Stück Sozial- und Kulturgeschichte der Alpen und des Alpinismus am Beispiel eines berühmten Tales am Fuße des Großvenedigers.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.09.2002

Im frühen 20. Jahrhundert fanden sich die ersten Touristen auch in entlegenen Alpentälern ein. Es war der Beginn einer tiefgreifenden Veränderung dieser ländlichen, traditionell bäuerlichen Region. Anke Bünz-Elfferding und Wieland Elfferding haben sich nun auf die Suche nach Erinnerungen an die Frühzeit des Alpentourismus gemacht, berichtet Hansjörg Küster. Ihre Recherchen sind nach Ansicht des Rezensenten Grundlage für ein "interessantes Buch", das mit Fotos aus dem frühen 20. Jahrhundert illustriert ist. Entstanden ist, lobt Küster, ein "aufschlussreiches Zeitdokument und ein hübsches Geschenk für alle Alpenliebhaber."
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