Andrew Mulligan

Liquidator

(Ab 12 Jahre)
Cover: Liquidator
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2016
ISBN 9783499217241
Gebunden, 352 Seiten, 16,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. "Liquidator" heißt der brandneue, beliebte Energydrink für Sieger! Er schmeckt fantastisch, alle trinken ihn - er macht praktisch süchtig. Aber keine Sorge: Der Getränkekonzern hat die Zutaten schließlich an ein paar armen Kindern in Afrika getestet. Dass eines davon gerade an den Folgen stirbt, muss ja keiner wissen. Es DARF keiner wissen! Und als Vicky, Katkat, Ben und ein paar andere bei ihrem Schulpraktikum zufällig auf diese furchtbare Wahrheit stoßen, ist der Konzern fest entschlossen, auch sie aus dem Weg zu schaffen. Doch Vicky und ihre Freunde besitzen mehr Siegerqualitäten, als "Liquidator" verspricht.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.09.2016

Andy Mulligans Roman "Liquidator" erscheint Hubert Filser ein wenig wie "Ocean's Eleven im Jugendformat". Die Geschichte um die dreizehnjährige Vicky, die während eines Praktikums entdeckt, dass der stark beworbene Energydrink "Liquidator" Inhaltsstoffe aufweist, durch die ein afrikanisches Kind, das an einer Testreihe teilnahm, schwer erkrankte - was vom Konzern in Folge natürlich vertuscht werden soll, findet der Kritiker fesselnd und rasant. Wie Mulligan in schnellen Filmschnitten und aus verschiedenen Perspektiven von Vicky erzählt, die für ihren Kampf gegen den Weltkonzern nicht nur ihren Hacker-Freund Ben und den auf dem Gebiet der Chemie begabten Edgar, sondern ihre ganze Schulklasse aktiviert, passt sich den modernen Lesegewohnheiten von Jugendlichen an, lobt der Rezensent, der diesem glänzend übersetzten Buch großes Filmpotential attestiert.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 03.08.2016

Gut erzählt, aber nicht sehr glaubwürdig, urteilt der 16-jährige Rezensent Matthias Schmid. Es gibt ein bisschen viele Zufälle, bis die Protagonisten, eine Freundesgruppe um eine 13-Jährige, die Weltöffentlichkeit über die Schädlichkeit des Energy-Drinks eines Großkonzerns aufklären können. Auch nicht übersetzte englische Wörter wie "groggy" haben Schmid gestört. Andererseits billigt er dem Buch doch eine gewisse politische Relevanz zu.
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