Der Band wendet sich einer Personengruppe zu, die lange diskriminiert und von der historischen Forschung vernachlässigt wurde: den Kindern aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder ZwangsarbeiterIinnen. Das Buch und eine begleitende Ausstellung erzählen erstmals ihre Geschichten und beleuchten die historischen Hintergründe.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.01.2026
Rezensent Ludger Heid findet in dem von Andreas Ehresmann und Lucy Debus verfassten Begleitband zu einer Wanderausstellung Belege für die vielfältigen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiterinnen rund um das Kriegsgefangenenlager "Stalag X B". Das Schweigen über die sogenannten "Schattenkinder" brechen Buch und Ausstellung laut Heid in Form einer Visualisierung von bis heute stigmatisierten Lebensgeschichten. Staunend stellt Heid fest, dass es immer noch Kinder aus der Zeit von 1939-1945 gibt, die über ihre "verbotene" Herkunft nichts wissen.
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