Andre Holenstein

Mitten in Europa

Verflechtung und Abgrenzung in der Schweizer Geschichte
Cover: Mitten in Europa
Hier und Jetzt Verlag, Baden 2014
ISBN 9783039193233
Gebunden, 288 Seiten, 44,00 EUR

Klappentext

André Holenstein geht in seiner transnationalen Geschichte der Schweiz zurück zu den Wurzeln der Eidgenossenschaft. Er analysiert ihre Beziehungen nach außen, vom 15. Jahrhundert bis in die Zeit des Bundesstaates. Zwei Konstanten bestimmen das Spannungsverhältnis, das die Geschichte der Schweiz bis heute prägt: Verflechtung und Abgrenzung gegenüber Europa und der Welt. Sie erklären, wie sich die Eidgenossenschaft im 15. Jahrhundert ihrer Identität und Eigenständigkeit bewusst wurde und weshalb es die Schweiz zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch gibt.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.11.2014

Thomas Maissen lernt aus André Holensteins Buch, was die Schweiz zusammenhält. Dass es nie Brüderlichkeit allein war, sondern handfeste wirtschaftliche Einflüsse, die der Eidgenossenschaft Gestalt gaben, weiß der Historiker dem Rezensenten unter Herstellung "überraschender Bezüge" zwischen früher Neuzeit und Gegenwart zu verdeutlichen. Maissen lernt die tonangebenden transnationalen Netzwerker und Bankiers aus Basel und Genf kennen, die Industriepioniere Nestlé und Maggi, vermisst jedoch etwas die Berücksichtigung der geistigen bzw. internationalen Einflüsse auf die Gründung des Nationalstaats.

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