Amos Oz, Fania Oz-Sulzberger

Juden und Worte

Cover: Juden und Worte
Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2013
ISBN 9783633542680
Gebunden, 285 Seiten, 21,95 EUR

Klappentext

Aus dem Hebräischen von Eva-Maria Thimme. Juden und Worte bilden von jeher eine enge Verbindung. Amos Oz und seine Tochter Fania Oz-Salzberger, die als Historikerin lehrt, erkunden jüdische Wortwelten, Wörter, ihre alten wie neuen Bedeutungen, Auslegungen und Wandlungen, die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets. Kontinuität im Judentum war immer ans mündlich geäußerte und geschriebene Wort geknüpft, an ein ausuferndes Geflecht von Interpretationen, Debatten, Streitigkeiten. In der Synagoge wie in der Schule, vor allem aber zu Hause umspannte es zwei oder drei ins Gespräch vertiefte Generationen. Was Juden untereinander verbindet, sind Texte. Es ist mit Händen zu greifen, in welchem Sinne Abraham und Sara, Rabban Gamiel, Glückel von Hameln und zeitgenössische jüdische Autoren demselben Stammbaum angehören.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.10.2013

Jede Menge fruchtbare Ironie entdeckt Jakob Hessing in diesem von Amos Oz und seiner Tochter Fania Oz-Salzberger verfassten Band, der sich mit der geistigen Kontinuität im Judentum beschäftigt. In die lange Reihe von Texten der Posen Library of Jewish Cultur and Civilization, die laut Autorenduo die jüdische Gemeinschaft begründen, wird der Rezensent eingeführt und findet sich bald inmitten des ideologischen israelischen Diskurses. Insofern ist die Anlage des Buches für Hessing kulturhistorisch säkular, aber auch immens politisch.
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