Seit auch in der Mongolei die kommunistische Alleinherrschaft zu Ende ist, wird die zentralasiatische Graslandschaft mit ihren unendlichen Weiten neu entdeckt. Das Buch beschreibt den einzigartigen Natur- und Lebensraum, die faszinierende Kultur der Steppennomaden, die Glaubensvorstellungen der Schamanen und des tibetischen Buddhismus, die Mythen und Legenden von Dschingis Khan und Kublai Khan sowie die Probleme einer forcierten Industrialisierung und der Suche nach nationaler Identität zwischen Russland, China und dem Westen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.07.2003
Durchaus inspiriert ist der Rezensent mit dem Kürzel "LL." von diesem Buch über die Mongolei. Der Rezensent ist zunächst beeindruckt vom länderkundlichen Gehalt dieser Veröffentlichung in der Beck?schen Reihe: präzise werde der Leser informiert - über die religiöse Geschichte zwischen Schamanismus und tibetisch geprägtem Buddhismus ebenso wie über die heutige politische und wirtschaftliche Situation des Landes. Doch darüber hinaus fänden sich auch noch ein paar verwertbare philosophische Einsichten in den mongolischen Weisheiten, etwa über den Umgang mit Zeit. Davon ist nämlich nach Meinung der Mongolen genug da.
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