Es wird in bedeutendem Umfang schwarz gearbeitet. Illegal Beschäftigte genießen einen massiv verkürzten Sozialschutz, der öffentlichen Hand entgehen Abgaben, und die Wirtschaft beklagt Wettbewerbsverzerrungen. Der Bund plant schärfere Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, die zwar das politisch Mögliche vorschlagen, indes wohl kaum eine wesentliche Wirkung zeigen werden. Aus gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht werden Ursachen, Bedeutung, Formen, Zusammenhänge und Wirkungen der Schwarzarbeit dargestellt sowie anreizorientierte Ansätze für eine entscheidende Reduktion aufgezeigt. Diese tief greifenden strategischen Vorschläge in staatspolitischer, abgaben- und sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht weisen die Richtung zu einer wirksamen Eindämmung der Schwarzarbeit.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.09.2002
Diese Zürche Dissertation befasst sich nach Angaben des Rezensenten C.W. mit dem Thema der Schwarzarbeit, wobei nicht nur rechtliche, sondern auch politische und gesellschaftliche Aspekte der Problematik beleuchtet werden. Überraschend viel persönliche Betrachtungen findet der Rezensent in dieser wissenschaftlichen Arbeit und bedauert vor allem, dass die juristischen Aspekte teilweise etwas zu kurz kämen. Allerdings begrüßt er die Tatsache, dass der Autor keine einseitige Sichtweise vertrete, also die Schwarzarbeit nicht generell verteufele, sie trotzdem aber auch nicht "bagatellisiere". Dem entspreche auch sein Lösungsansatz: Nicht "verschärfte repressive Maßnahmen", sondern vielmehr eine "geringere Belastung der Löhne mit Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen" scheinen ihm der angemessene Weg zu sein.
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