Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.07.2001
Die kritischen Töne über die Wertschöpfungslehre für Aktionäre - den Shareholder-Value - mehren sich, berichtet Sylvia Engler. Das Buch des Bostoner Unternehmensberaters Allan Kennedy dürfte da zur rechten Zeit erschienen sein und bei vielen Lesern Gehör finden, denkt die Rezensentin. Mit Topmanagern, Investoren und Aufsichtsräten werde hier gnadenlos, aber doch auch fundiert, sachlich und differenziert abgerechnet. Doch Kennedys Prognose, dass es zu einer Trendwende in der Wirtschaft kommen werde, die wieder langfristige Unternehmensplanungen zur Folge habe, mag Engler nicht zustimmen. "Wenn das mal nicht ein frommer Wunsch bleibt: Der eigene Geldbeutel ist vielen immer noch am nächsten", vermutet die eher pessimistische Rezensentin.
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