In die entlegensten Ausläufer der Sierra Madre, irgendwo in Mexiko, hat es in den vierziger Jahren eine amerikanische Familie verschlagen. Es ist das anthropologische Interesse des Vaters, das die Robinsons hierhergeführt hat. Um diesen Aufenthalt finanzieren zu können, mußte er in die Rolle eines Geistlichen schlüpfen. Und es scheint, als habe der vormals so vitale und freimütige Mr. Robinson mit der schwarzen Robe auch gleich die Leibfeindlichkeit und Doppelmoral der offiziellen Kirche angenommen. Dabei hätte er von den Mundos, einem Volk indianisch-afrikanischer Abstammung, so viel lernen können.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…