In die entlegensten Ausläufer der Sierra Madre, irgendwo in Mexiko, hat es in den vierziger Jahren eine amerikanische Familie verschlagen. Es ist das anthropologische Interesse des Vaters, das die Robinsons hierhergeführt hat. Um diesen Aufenthalt finanzieren zu können, mußte er in die Rolle eines Geistlichen schlüpfen. Und es scheint, als habe der vormals so vitale und freimütige Mr. Robinson mit der schwarzen Robe auch gleich die Leibfeindlichkeit und Doppelmoral der offiziellen Kirche angenommen. Dabei hätte er von den Mundos, einem Volk indianisch-afrikanischer Abstammung, so viel lernen können.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…