Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.09.2001
Nach Detmar Doering sind durch die Krise in der "New Economy" immerhin die Bücher darüber besser geworden, und als ein Beispiel dafür führt er den vorliegenden Band an, der letztlich ein Plädoyer für die Neue Ökonomie sei. Zwar erscheint ihm das Buch an mancher Stelle etwas utopisch, und die Erwartungen an die Neue Ökonomie, die hier geweckt werden, hält er für kaum erfüllbar. Doch insgesamt hält er das Buch für ein sinnvolles "Gegengift gegen übertriebenen Pessimismus". Besonders gut scheinen Doering die Passagen zu gefallen, in denen die Autoren auf Deutschland und die verkrusteten politischen und wirtschaftlichen Strukturen in diesem Land eingehen, die nicht mit den neuen Technologien in Einklang zu bringen seien. Dass die Autoren deshalb für "individuelle Freiheit, Abbau von Hierarchien, vernetze Strukturen und unternehmerische Eigenständigkeit" plädieren, scheint daher die Zustimmung des Rezensenten zu finden.
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