Eine Einführung in das russische Denken, Fühlen und Handeln, die neue Impulse für die Sensibilisierung der interkulturellen Kommunikation gibt. Litschev gelingt eine detaillierte Darstellung der einzelnen Facetten des russischen Selbstverständnisses heute sowie der weltanschaulichen Hintergründe der russischen Mentalität, Identität und Kultur, die sich dahinter verbergen. Im Anhang des Buches findet sich ein Glossar, das die wichtigsten Schlüsselbegriffe zum Verstehen Russlands erläutert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.07.2002
Einen souveränen Verriss legt Felix Philipp Ingold zu diesem Buch des bulgarischen Philosophen Alexander Litchev vor. Dabei ärgert den Rezensenten nicht nur die Unbescheidenheit des Autors, der sein Werk als "Schlüssel zum russischen Wesen" versteht, sondern vor allem, dass dieser dafür gar nichts leiste. Ein überwiegend unkritische Zitatenkollage habe Litschev da zusammengestellt, schimpft Ingold, die sämtliche Klischees unangetastet bestehen lasse. Und noch schlimmer: Historische Fakten und Zusammenhänge als Dimensionen des 'Verstehens? blieben weitgehend ausgeblendet.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…