Aus dem Englischen von Fred Schmitz. Etwas stimmt nicht mit Cassie, der Milchkuh, die sich die Kennedies da angeschafft haben. Es ist nicht nur, dass sie spricht, nein, sie ist völlig verrückt nach Beethovens Sechster Symphonie ... Und wer hat schon jemals von einer Kuh gehört, die ausbüxt, um ein Konzert zu besuchen und unbedingt ein Instrument spielen möchte? - Ein herrlich komisches und im besten Sinne verrücktes Buch über die Liebe zur Musik und ihre manchmal überraschende Wirkung!
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 28.11.2002
Unglaublich, Alan Arkins Geschichte von der Kuh Cassie und ihrem Weg zur ersten Kuhpianistin, aber gut. Stefan Hentz gefällt es, wie Schauspieler, Autor und "Mulitalent" Arkin ohne Umschweife Cassies Liebe zu Beethoven und ihre Versuche, einmal die "Pastorale" zu spielen beschreibt, und vergleicht den "ausdruckslosen Gestus" des Autors flugs mit dem illustren Buster Keaton. Als Gegengewicht zur "Versponnenheit" der Konstruktion schreibt Arkin "zielstrebig und straff", bemerkt der Rezensent, was gut zu den schwarz-weißen Illustrationen der Berlinerin Jacky Gleich passe, die Cassies harten Weg zur gefeierten Beethoveninterpretin und wieder zurück "schräg und kräftig" in Szene setze.
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