al-Nawawi

Das Buch der vierzig Hadithe

Kitab al-Arba'in
Cover: Das Buch der vierzig Hadithe
Verlag der Weltreligionen, Frankfurt am Main 2007
ISBN 9783458700067
Kartoniert, 805 Seiten, 32,00 EUR

Klappentext

Aus dem Arabischen übersetzt und mit einem Kommentar herausgegeben von Marco Schöller. Der arabische Begriff Hadith bezeichnet eine Überlieferung, die eine Aussage des Propheten Muhammad (gest. 632) mitteilt oder von einer Handlung des Propheten berichtet. Bis heute stellt das Buch der vierzig Hadithe eine Art Katechismus des islamischen Glaubens dar, es ist in allen islamischen Ländern populär. Die neue Ausgabe bringt neben der Übersetzung der Hadithe al-Nawawis Einleitung und seine ausführlichen Erläuterungen. Sie werden ergänzt durch eine Übersetzung des Kommentars von Ibn Daqiq al-id, eines der ältesten Kommentare zum Buch der vierzig Hadithe. Zusammen mit dem Kommentar des Herausgebers dieser Ausgabe zeigt der Band damit sowohl die muslimische als auch die westliche Perspektive auf eine der berühmtesten Hadithsammlungen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.12.2007

Rezensent Stefan Weidner würdigt diese Ausgabe von al-Nawawis "Das Buch der Vierzig Hadithe" als philologisches "Meisterstück". Er schätzt nicht nur die wunderschöne Aufmachung des Bands, sondern auch die überzeugende Übersetzung und den umfangreichen, sehr genauen, bisweilen fast zu detaillierten Kommentar des Islamwissenschaftes Marco Schöller. Eingehend informiert Weidner über die weite Verbreitung und die enorme Bedeutung von al-Nawawis (1233 - 1277) Werk, das als berühmteste kommentierte Sammlung von Aussprüchen und Weisheiten des Propheten Mohammed gilt und mehr noch als der Koran eine Grundlage von Ethik und Recht im Islam darstellt. Die Kenntnis dieses Werks scheint Weidner unverzichtbar, zumindest, wenn man verstehen möchte, worauf sich ein gläubiger Muslim heute berufe und womit sich muslimisches Denken heute auseinanderzusetzen habe. Gerade im Blick auf die aktuelle Islamproblematik scheint ihm der Band erhellend. Er hält die Lektüre nicht für die pure Freude, aber für notwendig. Insofern kann er diese opulente Ausgabe nur begrüßen, die, wie er unterstreicht, auch muslimische Hadithgelehrte mit Gewinn lesen dürften.
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