Aus dem Französischen von Erwin Stegenritt. Agnès Rouzier antwortet auf Briefe von Rainer Maria Rilke. Diese Texte sind 1981 in einer schweizer Zeitschrift zuerst erschienen - im Sterbemonat der Autorin.
Sie antwortet auf ausgewählte Briefstellen, ganz so, als seien diese Briefe an sie gerichtet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2018
Rezensent Niklas Bender liest Agnes Rouziers von Erwin Stegentritt übertragene Briefe an Rilke mit Freude. Zu entdecken ist laut Bender eine Korrespondenz, in der es um existentielle Fragen geht, diskret und anspruchsvoll gefasst, oft in rätselhaften Bildern. Die lyrische Verdichtung sorgt laut Bender für Anregung, wenn Rouzier Themen wie Schreibblockaden oder Sinnliches aufgreift und weiterverarbeitet. Die Schwierigkeit, Rouziers Verbindung von Konkretem und Abstraktem ins Deutsche zu übertragen, meistert die Übersetzung laut Bender im Wesentlichen zufriedenstellend.
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