Brennende Flüchtlingsheime, rechte Gewaltakte und Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien. Wie nicht zuletzt die jüngsten Ereignisse in Deutschland und Europa gezeigt haben, ist die Beschäftigung mit dem Thema "Rassismus" zwingend erforderlich. Wo liegen die Ursprünge und Ursachen des Rassismus? Was ist Rassismus überhaupt? Wo und wie äußert er sich? Welche gesellschaftliche Funktion besitzt er? Warum wird die "rassistische Karte" bei passender Gelegenheit immer wieder mit Erfolg gespielt? Welche Merkmale und Erscheinungsformen lassen sich benennen? Welchen Einfluss besitzt der Rassismus auf die Gesellschaft? Wie beeinflusst er unser eigenes Denken und Handeln? Dieser Band zeigt die Facetten ebenso wie die Folgen des Rassismus in Gesellschaft, Politik und Alltag.
Gar nicht oft genug kann sich Edith Kresta Achim Bühls Definition des Rassismus als in Strukturen und Institutionen, Handlungen und Ideologien wirksames gesellschaftliches Machtverhältnis vergegenwärtigen. Rassismus als Rassismus der Gesellschaft kann ihr der Soziologe überall auf der Welt zeigen. Die Analyse der vom Autor vorgestellten rassistischen "Kampfzonen" in der Religion, im Alltag, in Kinderbüchern oder Reiseberichten etwa, findet Kresta umfassend und differenziert, auch wenn sich die Untersuchung laut Rezensentin am Ende selber im"schematischen Dogma" verliert, das der Analyse im Buch eigentlich widerspricht. Für Kresta sind Worte wie "Rasse" und "Mohr" (in "Mohrenstraße" etwa) immer auch Zeitzeugnisse, die nicht tabuisiert werden sollten, wie die Rezensentin findet.
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