Egmont Ehapa Media, Berlin 2026
ISBN
9783770412105 Kartoniert, 48 Seiten, 15,00
EUR
Klappentext
Aus dem Französischen von Klaus Jöken. Lucky Luke ist ein Cowboy voller Wunder. Er zieht schneller als sein Schatten, spricht mit seinem Pferd und ist der Helfer in der Not. Als er den Reverend eines kleinen Städtchens vor einer Bande Desperados rettet, erkennt der sofort, dass Luky Luke das Zeug zum Kultobjekt hat. Der scheinheilige Prediger gründet eine eigene Religion, den Lukismus! Schnell macht der neue Kult die Runde - und eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Lucky Luke will nichts lieber als den irren Fanatikern so schnell es geht zu entkommen!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.11.2026
Rezensent Fritz Göttler erlebt mit dem neuen Lucky Luke von Jul und Achde einen Band im klassischen Morris-Stil, aber politisch korrekt. Dass "Indianer" nicht vorkommen, stattdessen jene vom Stamm der Pawnees, stellt Göttler mit Genugtuung fest, ebenso, dass die Greueltaten der Siedler thematisiert werden. Nur was ist mit Luke los? Dem wird im neuen Band auf eine Art gehuldigt, die ihm selbst und dem Rezensenten auch nicht geheuer ist. Hat es mit dem 80. Geburtstag zu tun? Der Lukismus feiert Urständ, weil der Cowboy mit Pferden sprechen und schneller als sein Schatten schießen kann und allerhand andere Wunder vollbringt. Wie man zum Mythos wird, wie Leichtglaube und Fanatismus entstehen, zeigen die Autoren laut Göttler und sind damit hochaktuell und auf der Höhe der Comickunst.
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