Rainer Grübel, Ralf Grüttemeier, Helmut Lethen

Orientierung Literaturwissenschaft

Was sie kann, was sie will
Cover: Orientierung Literaturwissenschaft
Rowohlt Verlag, Reinbek 2001
ISBN 9783499556067
Taschenbuch, 224 Seiten, 9,66 EUR

Klappentext

Der Band bietet eine Orientierungsgrundlage für das literaturwissenschaftliche Studium. Wer sich dazu entschließt oder es bereits begonnen hat, wird zumindest die Lust am Lesen und die Liebe zu Texten mitbringen. Die heutigen Literaturwissenschaften konzentrieren sich auf den ganzen Prozess von Produktion, Text und Rezeption als literarisches System. Am Beispiel von sehr unterschiedlichen Texten werden dabei die Leistungsmöglichkeiten und Grenzen der vielfältigen literaturwissenschaftlichen Analysemethoden vor Augen geführt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.02.2002

Friedmar Apels Urteil über diese Einführung in die Literaturwissenschaft ist zwiespältig. Er findet, dass die drei Autoren sehr locker mit der Frage nach Motivation und Chancen eines literaturwissenschaftlichen Studiums umgehen und auch das Problem der Massenuniversität "allzu entspannt entschärfen". Der Teil, der die methodische Einführung in das Fach behandelt, findet dagegen durchaus das Wohlwollen des Rezensenten. Er sei anschaulich geschrieben, darüber hinaus werde insgesamt mit "vertretbaren Vereinfachungen" operiert. Für diejenigen, die sich über Gründe und Möglichkeiten eines Studiums der Literaturwissenschaft schon klargeworden sind, kann das Buch "nützlich" sein, meint der Rezensent abschließend.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.06.2001

So mancher begeisterte Leser, der sich zum Literaturwissenschaftsstudium berufen fühlte, wurde schon sehr bald in der universitären Praxis eines Besseren belehrt, schreibt der Rezensent mit dem Kürzel "W. L.". Die Autoren dieses klug und sachlich angelegten Parcours, Professoren der Slawistik, Niederlandistik und Germanistik, wissen um die Schwierigkeiten ihres Fachs und haben sich zumindest bemüht, meint "W. L.", über die Grundlagen der Literaturwissenschaft nicht elitär zu dozieren, sondern sie an zahlreichen Beispielen zu erläutern. Das ist dem Rezensenten schon entgegengekommen, aber ein wenig mehr Witz und Ironie hätte er sich trotzdem noch gewünscht.
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