Vorgeblättert

Sergio Bizzio: Stille Wut

12.07.2010. Jose Maria versteckt sich auf der Flucht vor der Polizei in dem Haus, in dem seine Freundin Rosa als Dienstmädchen lebt. Jahrelang isst, trinkt, badet er heimlich, beobachtet die Bewohner und bringt nebenbei den Sohn des Hauses um, der Rosa vergewaltigt hat... Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Stille Wut" des argentinischen Schriftstellers Sergio Bizzio.
Sergio Bizzio: Stille Wut
Roman
Aus dem Spanischen von Sabine Giersberg

Deutsche Verlags-Anstalt, München 2010
240 Seiten, gebunden, Euro 19,95

Erscheint am 9. August 2010


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Klappentext
: Der Bauarbeiter Jose Maria lernt eines Tages an der Supermarktkasse das Hausmädchen Rosa kennen und verliebt sich in sie. Als er verdächtigt wird, seinen Vorarbeiter auf der Baustelle erschlagen zu haben, flüchtet er sich unbemerkt in die Villa der Dienstherrn seiner Geliebten. Er richtet sich in einem unbewohnten Flügel des Hauses ein, bleibt Wochen, Monate, dann Jahre und beobachtet Tag für Tag voller Obsession das Leben der Bewohner. Und er muss mit ansehen, wie Rosa Schlimmes angetan wird.

Zum Autor: Sergio Bizzio, 1956 im argentinischen Villa Ramallo geboren, begann seine Karriere als Drehbuchautor und Filmregisseur und arbeitet seit Ende der achtziger Jahre auch als Schriftsteller. Sein mehrfach ausgezeichneter Roman "Stille Wut" erschien 2004 und machte den Autor international bekannt. Der Roman wird gegenwärtig vom ecuadorianischen Regisseur Sebastian Cordero verfilmt und kommt voraussichtlich 2010 in die deutschen Kinos. Sergio Bizzio lebt in Buenos Aires.

Zur Übersetzerin: Sabine Giersberg, geboren 1964 in Bonn, studierte nach einer Ausbildung zur Diplomübersetzerin Hispanistik und Lusitanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Von 1992 bis 1999 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Romanischen Seminar obiger Universität, seither ist sie als freie Übersetzerin und Spanischdozentin tätig.

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