Vorgeblättert

Martin Pollack: Anklage Vatermord

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15.07.2002. 1928 ging Philipp Halsmann im Tiroler Zillertal mit seinem Vater auf eine Bergtour. Der Vater verunglückte tödlich. Sein Sohn, der später ein weltberühmter Fotograf werden sollte, wurde wegen Verdachts auf Vatermord verhaftet.
Lesen Sie heute Auszüge aus Martin Pollacks dokumentarischem Roman: "Anklage Vatermord".
Martin Pollack: Anklage Vatermord
Der Fall Philipp Halsmann

Wien: Paul Zsolnay Verlag 2002. 328 Seiten,
mit Abbildungen, gebunden, Euro 21,50

Erscheint am 3. August 2002

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Klappentext:
Er zählt zu den besten Fotografen der Welt, seine Porträts der Reichen und Schönen hängen in den wichtigsten Sammlungen. Ein Ereignis lastete jedoch als Trauma auf seinem Leben: Am 10. September 1928 war sein Vater während einer gemeinsamen Bergtour im Tiroler Zillertal tödlich verunglückt, noch am selben Tag wurde Philipp Halsmann wegen Verdachts auf Vatermord verhaftet. In dem politisch aufgeheizten Klima der Zwischenkriegszeit entwickelte sich aus dem Kriminalfall eine internationale Affäre. Martin Pollack ist den Spuren des Falles Halsmann gefolgt und hat sie "mit der Genauigkeit eines leidenschaftlichen Historikers und der Vorstellungskraft eines Erzählers" (Christoph Ransmayr) in einem packenden dokumentarischen Roman aufgezeichnet.

Mehr Informationen zum Fotografen Philpp Halsmann bei der National Portrait Gallery
Mehr Informationen zum Buch beim Zsolnay Verlag


Zum Autor:
Martin Pollack, geboren 1944 in Bad Hall, Oberösterreich studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte in Wien und Warschau, mehrjährige Studienaufenthalte in Polen und dem ehemaligen Jugoslawien. Bis 1998 Redakteur des Spiegel. Seither freier Autor und Übersetzer. Buchveröffentlichungen: "Des Lebens Lauf. Jüdische Familien-Bilder aus Zwischeneuropa, Galizien"; "Eine Reise durch die verschwundene Welt Ostgaliziens und der Bukowina"

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