Vorgeblättert

Maria Sonia Cristoff: Patagonische Gespenster

19.08.2010. Die argentinische Journalistin Maria Sonia Cristoff bereist Patagonien und berichtet von den Menschen, die es dorthin verschlagen hat, in diese gottverlassenen Landschaften am anderen Ende der Welt. Lesen Sie hier einen Auszug aus: "Patagonische Gespenster".
Maria Sonia Cristoff: Patagonische Gespenster
Reportagen vom Ende der Welt
Aus dem Spanischen von Peter Kultzen

Berenberg Verlag, Berlin 2010
288 Seiten, gebunden, Euro 25,00


Erscheint am 1. September 2010


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Klappentext: Wer Argentinien kennenlernen möchte, für den ist dieses Buch ein perfekter Schlüssel - auch wenn er das Land durch einen Nebeneingang betritt. Maria Sonia Cristoff ist mehrere Jahre in eine Gegend gefahren, die seit Bruce Chatwin berühmt ist, aber immer noch am Ende der Welt liegt: Patagonien. Ein Teil dieser Region erlebte vor Jahren einen Ölboom, der längst vorbei ist. Die Überreste gibt es noch. Ihre Bewohner träumen von einer besseren Vergangenheit, einige sind weggegangen, andere wiedergekommen, angeheiratet, freiwillig oder weil sie das Leben an diese gottverlassenen Orte verschlug, wo einst ein großer Teil der argentinischen Immigranten, vor allem arabischer und bulgarischer Herkunft, an Land gingen. Hier, in einer zutiefst argentinischen Landschaft hat Maria Sonia Cristoff mit ihren wundervollen Reportagen ein Bild des ganzen Landes gezeichnet.

Zur Autorin: Maria Sonia Cristoff wurde 1965 in Trelew, Patagonien, geboren und lebt heute in Buenos Aires. Sie gehört zu den wichtigsten argentinischen Journalistinnen und veröffentlicht regelmäßig in der Tageszeitung "La Nacion".

Zum Übersetzer: Peter Kultzen, geboren 1962 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in München, Salamanca, Madrid und Berlin. Er lebt mit seiner Familie als freier Lektor und Übersetzer spanisch- und portugiesischsprachiger Literatur in Berlin.

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