Vorgeblättert

Lee Yaron: Israel, 7. Oktober. Protokoll eines Anschlags

30.08.2024. Am 7. Oktober 2023 startet die Hamas einen Großangriff auf Israel. Lee Yaron rekonstruiert den Tag der Katastrophe und zeichnet Porträts der ermordeten Frauen, Männer und Kinder, um die Erinnerung an sie zu bewahren. Wir bringen das kurze Kapitel über Moshe Ridler, der den Holocaust überlebte, der in Israel die Polizei mit aufbaute und seinen Lebensabend im Kibbuz Holit verbrachte. Am 7. Oktober 2023 wurde er zusammen mit seinem Pfleger Petro Bushkov aus Moldau von den Terroristen der Hamas ermordet.
Lee Yaron: Israel, 7. Oktober
Protokoll eines Anschlags. Auf Basis von zahlreichen Interviews mit Angehörigen und Überlebenden.

Aus dem Englischen von Sigrid Schmid, Cornelia Stoll, Maria Zettner. Mit einem Nachwort des Schriftstellers und Pulitzer-Preisträgers Joshua Cohen. Verlag S. Fischer, Frankfurt am Main 2024, gebunden, 320 Seiten, 26 Euro.

Erscheint am 11. September 2024

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Zum Buch: Am 7. Oktober 2023 startet die Hamas einen Großangriff auf Israel. Lee Yaron rekonstruiert den Tag der Katastrophe und zeichnet Porträts der ermordeten Frauen, Männer und Kinder, um die Erinnerung an sie zu bewahren. Sie interviewte Angehörige und Überlebende und hatte Zugang zu Abschriften von Telefonaten und Nachrichten, die dem Tod dieser Menschen manchmal nur Sekunden vorausgingen. Vom Musikfestival "Tribe of Nova" über ein Beduinendorf bis zum Kibbuz Kfar Aza führt uns Yaron an die Orte der Trauer, um die unerhörte Gewalt, die sich an diesem Tag entlud, zu erfassen. Die Chronik eines Tages, der in die Geschichte Israels, des Nahen Ostens und der ganzen Welt eingehen wird, und ein literarisches Denkmal für die Opfer.

Lee Yaron. Foto © Uri Bareket
Zur Autorin: Lee Yaron, geboren 1994 in Tel Aviv, ist Journalistin und war gut zehn Jahre bei Israels ältester Zeitung Haaretz tätig. Sie ist bekannt für ihre investigativen Reportagen zu Themen wie Korruption, Armut oder Migration. Sie hat mehrere Theaterstücke geschrieben und inszeniert, in denen sie auf marginalisierte Gruppen in Israel und dem Nahen Osten aufmerksam macht. Lee Yaron lebt abwechselnd in ihrer Heimatstadt und in New York.

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