Aus dem Englischen von Christiane Bernhardt und Gisela Fichtl. Dieses Buch versammelt Wolodymyr Selenskyjs, von ihm selbst ausgewählte Reden, ergänzt um eine aktuelle Einordnung aus seiner Sicht. Es geht ihm in dieser Zeit des russischen Angriffskriegs um die Geschichte seines Landes und die Geschichte eines Volkes. Vor allem aber ist es der Appell aufzustehen und für die Freiheit zu kämpfen.
Jens Uthoff kann nach der Lektüre der gesammelten Reden des ukrainischen Präsidenten noch besser nachvollziehen, weshalb aus ihm eine Heldenfigur wurde. Die von Selenskyi selbst ausgewählten Ansprachen beginnen nämlich im Wahlkampf um den Präsidentenposten 2019. Schon damals, so der Rezensent, habe Selenskyi seine Fähigkeiten als Entertainer genutzt und sei entschlossen und entschieden aufgetreten. Wie überzeugend er als "Kommunikationskönig" seit dem 24. Februar 2022 wirkt, hätten ihm womöglich nicht mal seine Anhänger zugetraut. Uthoff bekommt noch einmal Gänsehaut, wenn er Selenskyjs erste Rede nach Beginn des russischen Angriffs liest und schämt sich für die Reaktion des Deutschen Bundestages auf Selenskyjs Videobotschaft. "Einende Sätze mit appellativem Charakter", analysiert Uthoff, das seien Worte eines "Leaders".
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