Louis Armstrong ist so alt wie der Jazz. Geboren am 4. Juli irgendwann um 1900, war und blieb er bis heute das Markenzeichen der großen klassischen afroamerikanischen Musik, ein Mythos, den auch Uneingeweihte kennen und respektieren. Ein Mensch, dessen Lebensgeschichte die Emanzipation der schwarzen Amerikaner verkörperte, dessen Trompetenspiel die improvisierende Phantasie in die Musik zurückbrachte, dessen Ton und Swing im kulturellen Gedächtnis der Welt aufbewahrt liegt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 12.03.2010
Im Tenor durchaus positiv bespricht Rezensent Hans-Hürgen Linke diese Monografie von Wolfram Knauer über Louis Armstrong, die seiner Überzeugung nach keine Eulen trägt, sondern kundig und eingängig den historischen, biografischen und stilistischen Kontext von Armstrongs Musik beleuchtet. Wenn Linke allerdings versichern zu müssen glaubt, dass es tatsächlich eine amerikanische Kultur gebe, dass Armstrongs instrumentelle Fähigkeiten über das "volkstümliche Musikmachen" weit hinausgingen (und das, obwohl er aus der "Unterschicht von New Orleans" stammt!), wundert man sich, doch über solch ungebremsten Eurosnobismus. Oder ist uns die Ironie entgangen?
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