Zwölf Autorinnen und Autoren zeigen am Beispiel Brandenburgs und Berlins, wie Jugendpolitik, Kommunalpolitik und Sozialpädagogik gegen rechtsextreme Jugendgewalt einschreiten können. Die Beiträge befassen sich unter anderem mit der Disposition Jugendlicher zu Radikalität und Gewalt und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen sich die rechtsextreme Gegenkultur verfestigt. Konflikte zwischen Medien und Lokalpolitik sind ebenso Gegenstand der Analyse wie der Zusammenhang zwischen Rechtsextremismus, Bildung und Armut. Ziel des Bandes ist es, neue Strategien gegen den Rechtsextremismus zu entwickeln
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "F. P." zeigt sich recht angetan von diesem Band, insbesondere deshalb, weil die Problematik rechtsextremer Gewalt von ganz verschiedenen Seiten beleuchtet werde und sich die Autoren davor hüteten, einfachen "Pauschalisierungen" zu erliegen. Wenig beeindruckt zeigen sich die Autoren nach Ansicht "F. P.s" von den Interpretationen und Erklärungen diverser Politiker, vielmehr machten sie hier deutlich, dass sie die Problematik aus der Praxis kennen. Dabei würden in diesem Band nicht nur Überlegungen sozialpädagogischer Art angestellt, sondern auch medienkritische und psychoanalytische Facetten beleuchtet. So mancher "bemerkenswerte Denkansatz" ist in diesem Band zu finden, meint der Rezensent, der lediglich den bisweilen etwas "schwerfälligen" Stil bemängelt.
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