William Shaw

Kings of London

Kriminalroman
Cover: Kings of London
Suhrkamp Verlag, Berlin 2015
ISBN 9783518466100
Kartoniert, 472 Seiten, 14,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Conny Lösch. London, November 1968: Hippiekommunen besetzen Häuser, in der Royal Albert Hall feiern John Lennon und Yoko Ono "alchemistische Hochzeit", und in den Galerien hängen Bilder, die den Blick des Betrachters mächtig herausfordern. In diese so bunte wie nebulöse Welt gerät Detective Sergeant Breen, als in einem niedergebrannten Haus die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird. Die Todesumstände sind mysteriös und der Tote nicht nur ein stadtbekannter Playboy und Kunstsammler, sondern auch Sohn eines angehenden Ministerpräsidenten. Und dieser tut so einiges, um Breen bei der Ermittlung Steine in den Weg zu legen. Das ist aber bei Weitem nicht Breens einziges Problem: Fast täglich erhält er Morddrohungen, und er wüsste endlich gern, woran er mit Tozer ist - bevor sie den Polizeidienst quittiert und die Stadt für immer verlässt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.07.2015

Hannes Hintermeier liest den zweiten Band von William Shaws Trilogie über Leichen in Londons Subkultur mit Vergnügen. Für ihn bringt der Autor frischen Wind ins Krimigenre, indem er ein Gespür dafür entwickelt, wie sich die Beat-Ära Londons und die Schatten der Kolonialgeschichte Englands eher beiläufig, aber plastisch ins Bild setzen lassen. Shaws melancholischer Ton und sein feiner Sinn für Nuancen und Dialoge stehen dem von zwei gut geerdeten Cops verhandelten Fall laut Hintermeier bestens.
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