Vorwort und herausgegeben von Helmut Rechenberg und Gerald Wiemers. Mit 4 Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.02.2002
Als einen "Hort unpolitischer Sachlichkeit vor den Tragödien der Zeit" beschreibt Ulrich Kühne die Protokolle und akademischen Gutachten Werner Heisenbergs, damals Professor für theoretische Physik in Leipzig. Heisenberg beurteile "ohne Rücksicht auf die politischen Überzeugungen oder ethnische Herkunft des Geprüften". Es könne ihm aber nicht entgangen sein, dass Geprüfte "aus rassistischen Gründen Institutsverbot bekamen oder in die Emigration getrieben wurden". Was das bedeutet, mag uns der Rezensent nicht verraten.
Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Colin Walsh: Kala Aus dem Englischen von Andrea O'Brien. In der Küstenstadt Kinlough an der Westküste Irlands treffen drei alte Freunde nach Jahren wieder aufeinander. Im Sommer 2003 gehörten… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…