Werner Heisenberg
Gutachten- und Prüfungsprotokolle für Promotionen und Habilitationen (1929 - 1942)
Klappentext
Vorwort und herausgegeben von Helmut Rechenberg und Gerald Wiemers. Mit 4 Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.02.2002
Als einen "Hort unpolitischer Sachlichkeit vor den Tragödien der Zeit" beschreibt Ulrich Kühne die Protokolle und akademischen Gutachten Werner Heisenbergs, damals Professor für theoretische Physik in Leipzig. Heisenberg beurteile "ohne Rücksicht auf die politischen Überzeugungen oder ethnische Herkunft des Geprüften". Es könne ihm aber nicht entgangen sein, dass Geprüfte "aus rassistischen Gründen Institutsverbot bekamen oder in die Emigration getrieben wurden". Was das bedeutet, mag uns der Rezensent nicht verraten.
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