Politischer Konflikt, soziale Bewegungen, Kriminalität und Selbstschädigung - Themen, denen üblicherweise separate Abhandlungen gewidmet sind -, werden hier gemeinsam untersucht. Warum schwanken die verschiedenen Konfliktmanifestationen einmal vergleichsweise parallel und dann so markant im Zeitverlauf? Warum bestehen im Gesellschaftsvergleich - besonderes Interesse gilt den reichen Demokratien - so erhebliche Unterschiede in der Intensität von verschiedenen Konfliktmanifestationen? Warum konzentrieren sich die Konfliktmanifestationen auf bestimmte Gruppen in der Gesellschaft?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 05.09.2008
Rezensent Urs Hafner findet viele interessante Details in Volker Bornschiers Studie, die sich vor allem um die Frage dreht, welche Gesellschaftsmodelle welches Maß an individualisierter Gewalt mit sich bringen. Allerdings fehlt es Hafner an interessanten "Ansätzen qualitativer Sozialforschung". Dafür wird jede der teils spannenden Thesen durch etliche aufwändige "Kurvendiagramme" belegt. Unter dem Strich bekommt man als Leser zudem einen statistisch fundierten Überblick über "die westliche Entwicklung seit der Industrialisierung", der die "politische Entwicklung ganzer Gesellschaften" berücksichtigt.
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