Seit fast 10 Jahren sind die vier unzertrennlich. Freunde eben. Aber irgendwie ändert sich jetzt etwas: Sie merken, wie unterschiedlich sie sind und dass jeder auf seine Art erwachsen werden muss. Wie macht man das, wenn die Vorbilder - die männlichen Vorbilder - fehlen. Johann, Nick, Florian und Mark fühlen sich umzingelt von Frauen: von Müttern, Schwestern, Lehrerinnen. Die Väter sind eigentlich nicht da. Beschäftigt oder desinteressiert oder abgehauen. Wo liegt also das Glück? Vielleicht doch bei den Mädchen?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.01.2009
Ute Wegmanns Jungsroman "Never alone" hat Fridtjof Küchemann gut gefallen. Das Buch um vier Freunde, alle um die fühnzehn Jahre alt, spielt für ihn die alters- und geschlechtstypischen Konflikte glaubwürdig durch. Es geht um das Warten auf den ersten Sex, die erste Freundin, um Biertrinken und um Ärger mit der Familie. Küchemann schätzt die Authentizität des Romans - sowohl was die Geschichte als auch was den Ton des Erzählens angeht. Er betont, dass der Roman ohne die in Büchern für Jungs oft vorhandenen Unglaubwürdigkeiten auskommt. Besonders spannend scheinen ihm die Leerstelle des Romans - das Fehlen der Väter - sowie die Freundschaftsdynamik der Protagonisten.
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