Mit einem Nachwort von Volker Mertens. Übers. v. Hedwig Lachmann. Als Lancelot, der beste und treueste Ritter, mit der Königin Guinever Ehebuch begeht, ist die Welt des König Artus dem Untergang geweiht. Mordred, der Sohn des Königs, begeht Verrat. Es kommt zur blutigen Schlacht. Mordred fällt durch die Hand seines Vaters, doch Artus selbst ist tödlich verwundet. Eine Barke bringt den sterbenden König Artus nach Avalon.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 14.01.2008
Christian Thomas hat sich mit verschiedenen Büchern noch einmal in die Artus-Legende vertieft, die bis heute einen so wirkmächtigen Mythos darstellt. In "Die letzte Schlacht des König Artus", einem Auszug aus Thomas Malorys größerem Werk aus dem 15. Jahrhundert, dem "Tod des König Artus", steht die Figur Artus' im Mittelpunkt, erklärt der Rezensent. Der Autor, der selbst als Mörder im Tower gesessen haben soll, wo er angeblich sein Werk verfasste, hat den Artusstoff nicht zuletzt durch seine Zusammenarbeit mit dem Buchdrucker William Caxtons zu großer Popularität verhelfen können, teilt Thomas mit, der betont, dass es Malory bei seinem Interesse an der Artuslegende besonders um die auf seine Zeit zu übertragenden Idee einer Nation ging. Ansonsten streicht der Rezensent die minutiös geschilderte unverhohlene Brutalität der ritterlichen Aktivitäten heraus, die neben der Betonung von Tugenden breiten Raum einnehmen und die durch ihre Direktheit offenbar geradezu verstörend wirken.
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