Thomas Hillers
Die Social-Media-Sprechstunde. Was unsere Kinder online erleben und wie wir sie schützen
Klappentext
In der digitalen Welt bleiben unsere Kinder oft gefährlich allein. Thomas Hillers hat sich als "Undercover-Teenager" selbst in das Dickicht aus Algorithmen und KI begeben, um zu verstehen, wie soziale Netzwerke individuelle Realitäten manipulieren. Sein Buch erklärt Eltern die Mechanismen der digitalen Blasenund hilft, eine klare Haltung zu entwickeln. Statt bloßer Kontrolle bietet Hillers Strategien für echte Gespräche an, damit Kinder im Teufelskreis aus Überforderung und Scham nicht den Halt verlieren.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info)
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 02.09.2026
"Pflichtlektüre für alle" ist dieses Buch, findet Rezensentin Andrea Gerk, ganz besonders aber für Eltern, die sich Sorgen darüber machen, was ihre Kinder online so treiben. Sie sorgen sich durchaus zurecht, schreibt Thomas Hillers in diesem Buch, er selbst ist Lehrer und hat als solcher eine Social-Media-Sprechstunde für seine Schüler eingerichtet, wodurch er auf viele unschöne Dinge aufmerksam wurde. Zum Beispiel kursieren im Netz auf den ersten Blick harmlose Bilder, in denen sich sexuell Explizites verbirgt, auch um sexuellen Missbrauch sowie um Rassismus in der digitalen Welt geht es. Was dagegen tun? Handyverbote, glaubt Hillers, bringen nicht viel, wichtiger sind einerseits Kommunikation mit den Kindern, andererseits "Wegweiser von außen", womit Hillers Erwachsene meint, die sich im Netz auskennen. Das Buch ist als Ratgeber für Eltern geschrieben und entsprechend eingängig und niederschwellig geschrieben, freut sich die Rezensentin. Auch wer nur mehr über einzelne Gefahren wie etwa Cyber-Mobbing lernen will, ohne das ganze Buch zu lesen, wird dank einer übersichtlichen Kapitelstruktur schnell fündig. Eine wichtige Veröffentlichung, so das Fazit.
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