Thomas Brussig

Am kürzeren Ende der Sonnenallee

Roman
Cover: Am kürzeren Ende der Sonnenallee
Volk und Welt Verlag, Berlin 1999
ISBN 9783353011688
Gebunden, 157 Seiten, 14,32 EUR

Klappentext

Brussig erzählt von seiner Generation, die in der DDR aufwuchs, dabei aber schon auf dem Sprung ins vereinte Deutschland war, ohne es auch nur zu ahnen. Erste Liebe, Eifersucht - das und vieles dazu war ähnlich auf der kürzeren Seite der Berliner Sonnenallee (im Osten) und der längeren Seite (im Westen).

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 13.10.1999

Einfach nur "schlicht" nennt Tom Peuckert das neue Buch von Thomas Brussig und man merkt, dass er noch ganz andere Vokabeln benutzen könnte, um seiner Meinung Ausdruck zu geben. Trotz Brussigs "forcierter Pointenjagd" kann er der "Sonnenallee" keinerlei Witz abgewinnen: "Der Erzählhorizont seines Buches wird strikt von den Plattenbauten der Sonnenallee begrenzt, der geistige Rahmen ist durch den pubertären Kalauer abgesteckt", schreibt Peuckert und fühlt sich an die DDR-Tradition der heiteren Jugendbücher erinnert, die solche Titel wie "Alfons Zitterbacke" oder "Freitags wird gebadet" trugen. Auch wenn man diese nicht kennt, weiß man ganz genau, was Peuckert damit sagen will.