Wie die Ware, so veraltet auch das menschliche Denken, Fühlen und Handeln fortwährend. Der Kampf gegen die Unzeitgemäßheit von Lebensstilen ist längst zum festen Bestandteil unserer Arbeits- und Konsum-Biographien geworden. Es erstaunt deshalb nicht, dass sich im Fundus der Kultur der vergangenen achtzig Jahre zahlreiche Figuren der Veraltung und Modernisierung finden: vom amerikanischen und europäischen Spießer der 20er Jahre über die "neue" Frau und das ungleiche Paar von Hippie und Bürger bis hin zum "Spießer der Zukunft", wie er heute zur Disposition steht. Barfuss' Studie macht hinter solchen Typisierungen die Tätigkeit einer Vielzahl von KünstlerInnen und Intellektuellen sichtbar. Sie erzeugen das kulturelle Klima, in dem wir langsam andere werden...
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…