Teresa Präauer

Für den Herrscher aus Übersee

Roman
Cover: Für den Herrscher aus Übersee
Wallstein Verlag, Göttingen 2012
ISBN 9783835310926
Gebunden, 138 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Es ist Sommer. Die Eltern sind auf Reisen und schicken ihren Kindern täglich eine Ansichtskarte von den exotischen Plätzen dieser Welt. Der Großvater liest daraus vor, was er lesen möchte, und das ist meist das Gegenteil dessen, was dort geschrieben steht. Für die Kinder Anlass genug, sich selbst das Lesen beizubringen. Lesen kann man angeblich auch von den Vögeln lernen. Und Fliegen! "Fau … wie in Sieg, Fau wie in Vogel, und Fau, wie die Vögel fliegen!", ruft ihnen der Großvater zu und streckt dabei Zeige- und Mittelfinger in die Luft. Ja, fast jeder in diesem Roman fliegt auf irgendeine Weise: Die Fliegerin, die in ihrem bohnenförmigen Fluggerät eine Schar von Vögeln in ihr Winterquartier begleitet. Die Kinder mit ihren selbstgebauten Flugmaschinen aus Federn, Papier und Draht. Und der Großvater, der einmal ein großer Pilot gewesen ist und das Flugzeug einer geheimnisvollen Japanerin repariert hat.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.11.2012

Kein Kitsch in diesem Buch von Teresa Präauer, versichert Jutta Person. Möglichkeiten dazu bieten sich allerdings reichlich, wenn ein Chaplinesker Großvater seinen Enkeln den Traum vom Fliegen vorträumt und von Amouren mit japanischen Jagdfliegerinnen erzählt, vom Vogelflug und tollkühnen Aviatoren, und das alles in poetisch barocker Weise. Ein belustigender Ton erhebt das Traumtänzerische des Romandebüts laut Person in weniger niedliche oder elegische Sphären, groteske Bruchlandungen inklusive.
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