Ein Toter im See. Ein Hauptkommissar zurück am Ort seiner Kindheit. Eine Stadt, die zu schweigen gelernt hat. Susanne Tägder zeigt, was geschieht, wenn Menschen um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen. Inspiriert von einem wahren Fall.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.04.2024
Ein vielversprechendes Debüt legt Susanne Tägder hier vor, findet Rezensent Hannes Hintermeier. Hauptfigur des Krimis, der laut Hintermeier mehr ist als nur ein Krimi, ist Kriminalhauptkommissar Arno Groth, die Handlung ist im Jahr 1991 in Mecklenburg angesiedelt. Es geht um einen über zehn Jahre alten Mordfall, in den Bewegung kommt, als der damalige Hauptverdächtige ebenfalls stirbt. Hintermeier erkennt in dem Buch Bezüge zu Franz Kafka und erfreut sich an Tägders rhythmischer Sprache. Ein kluges Buch, das deutsch-deutsche-Traumata aufarbeitet und sich nur äußerlich der Krimiform bedient, so das Fazit.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Dörte Hansen: Broder Broder Bahnsen wollte nie etwas anderes als Bauer werden, Nachfolger seines Vaters, der ihm den "Kuhverstand" vererbt hat, das Gespür für Tiere. Aber den Hof bekommt sein…