Susanna Vykoupil

Slowakei

C. H. Beck Verlag, München 1999
ISBN 9783406398766
Paperback, 174 Seiten, 11,50 EUR

Klappentext

Bergwandern in den Karpaten ist "in" und die Naturschönheiten der Hohen Tatra sind das Ziel vieler Touristen. Abgesehen von dieser landschaftlichen Anziehungskraft hat die Slowakei derzeit den Ruf eines "mitteleuropäischen Schmuddelkindes". Der Weg zu einer funktionierenden parlamentarischen Demokratie ist schwierig und nach einem kurzen Wirtschaftswunder könnte eine weitere Isolation des Landes verheerende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und die innere Stabilität haben. Das vorliegende Buch schildert die historisch-politische Lage des jungen zentraleuropäischen Staates.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2000

Wenig Begeisterung bringt der Rezensent mit dem Kürzel R. O. dieser Abhandlung entgegen. Bestenfalls ein "knapper Eindruck" werde hier von den Slowaken, ihrem Land und ihrer Kultur vermittelt. Er hat wenig Verständnis dafür, dass die Autorin die Entwicklung der Slowakei seit der staatlichen Unabhängigkeit sehr lückenhaft beschreibt. Seiner Ansicht nach beschränkt sich die Autorin zu sehr auf die "Epoche Meciar", während Politiker wie Moravcik, Carnogursky, und Schuster, die nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart eine wichtige Rolle spielen, in Vykoupils Buch keine Beachtung finden.
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