Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Vermittels einer Zeitmaschine prallt hier das 21. auf das 16.Jahrhundert, und es entwickelt sich eine Geschichte, in der ein Groß-Konzern die unverschmutzten Güter der alten Welt vermarkten will, und eine junge Wissenschaftlerin sich in einen der Starckarm-Schotten des 16.Jahrhunderts verliebt. Keine schlechte Idee, und es hätte gelingen können, meint Rezensent Carl Sarvary, wenn die Personen nicht so "erschreckend eindimensional und farblos" blieben. Auch ist für ihn die Übersetzerin daran gescheitert, die alte Sprache der Starckarms ins Deutschen zu übertragen; beispielsweise sagt der Liebhaber, wenn er geküsst werden möchte: `Kühüss möch`; das geht denn doch sehr zu Lasten der Leseflüssigkeit, schreibt der verärgerte Rezensent.
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