Aus dem Englischen von Bernhard Jendricke und Rita Seuss. "Schweigen ist meine Muttersprache" ist das Porträt einer mutigen jungen Frau, die mit Vorverurteilungen zu kämpfen hat und für ihr großes Ziel, wieder zur Schule zu gehen und zu studieren, einiges auf sich nimmt. Mit der Erinnerung an seine eigenen Erfahrungen in Flüchtlingslagern, erzählt Sulaiman Addonia eine poetische Geschichte über Flucht und Überleben, über Traurigkeit und Verlust und die Kraft der Fantasie, die Hoffnung verleiht und Weiterleben ermöglicht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.07.2021
Rezensent Manuel Müller hält Sulaiman Addonias Roman für ein kleines Wunder. Schon die von Gewalt und Flucht geprägte Geschichte des Autor, Sohn einer Eritreerin und eines Äthiopiers, die in Teilen im Buch vorkommt, scheint ihm nahezu fantastisch. Das versammelte Leid in einem sudanesischen Lager, das die Erzählung in gebrochenen Figuren und Gewalt-Geschichten und mit einem jungen Geschwisterpaar im Zentrum einfängt, trifft den Rezensenten hart. Poetische Skizzen, die Einbindung historischer Ereignisse und die autobiografischen Momente im Text wirken auf Müller wie ein Trost.
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