Klappentext

In deutscher, französischer und englischer Sprache. In den letzten zehn Jahren verfolgten Steven Heller und Julius Wiedemann die weltweit neuesten Entwicklungen in der Illustration. All diejenigen, die dachten, digitale Gestaltung bedeute das Ende eines ganzen Berufsfeldes, werden in diesem Band eines Besseren belehrt. Bevor Massenmedien unsere Sehgewohnheiten für immer veränderten, war Illustration das effektivste Mittel, um die Wirkung von Worten auf Papier zu verstärken. Heute starren wir auf Bildschirme, die teilweise klein wie ein Ziffernblatt sind, was heutige Illustratoren und Designer aber glänzend parieren: Illustrationen sind freier und vielfältiger denn je. Sie sind allgegenwärtig in sämtlichen Arten von Medien, vom Papier bis zum Bildschirm, über Verpackungen, Bücher bis hin zur Kleidung. Es gibt aktuell mehr Illustratoren, die zur Populärkultur beitragen als jemals zuvor.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 18.09.2019

Ob dieser dreieinhalb Kilo schwere Band wirklich die hundert besten Illustratoren und Illustratorinnen versammelt, wie er es verspricht, und wie die Herausgeber ihre Auswahl begründen, sagt Rezensentin Anne Kohlick nicht. Aber die Vielfalt und Qualität heutiger Illustration wird ihr eindrücklich vor Augen geführt. Kohlick findet in dem Band Newcomer und etablierte Größen, alphabetisch geordnet, nicht nach Listenplätzen, großformatig abgebildet sind Zeichnungen und Collagen, Grafiken und Aquarelle. Für die Rezensentin viel Stoff zum Lachen und Nachdenken.