Aus dem Amerikanischen von Sylke Hachmeister. Beschossen. Inhaftiert. Gekidnappt. Ein ganz normaler Tag mit Digby: Bei Digby muss man auf alles gefasst sein. Das war Zoe in dem Moment klar, als sie seine Bekanntschaft machte. Nicht klar war ihr allerdings, dass sie mit ihm auch gleich von einer gefährlichen Situation in die nächste geraten würde. Denn Digby setzt alles daran, den Fall seiner kleinen Schwester, die vor acht Jahren entführt wurde, aufzuklären.Wie er es aber anstellt, dass Zoe mit ihm bei einem Gynäkologen einbricht,kurzzeitig auf der Polizeiwache landet und an einen Drogenhändlerring gerät? Keine Ahnung. Nur eines weiss sie genau: Ein Plan B wäre jetzt gerade sicher nicht verkehrt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.03.2016
Stephanie Tromlys erster, nun unter dem Titel "Digyb #1" erschienener Jugendroman ist anders als die übliche Literatur für junge Leser, versichert Rezensent Siggi Seuss. Auch wenn Tromlys ich-erzählende Heldin Zoe über alterstypische Gefühlsschwankungen verfügt, überrascht dieser als Coming-of-Age-Geschichte getarnte Provinzkrimi mit einer brillanten Konstruktion und einer Sogkraft, die den Kritiker in Höllenschlunde, zu Drogendealern, kriminellen Frauenärzten und in zahlreiche rätselhafte Innenwelten zieht. Dabei gelingt es der Autorin auch noch sehr realistisch und zugleich satirisch zu erzählen, lobt der Rezensent, dem diese großartig übersetzte, irrsinnige Erzählung wie ein Crossover aus "Gilmore Girls", "Breaking Bad", "Back to Future", "Psycho", "Malcolm", "Seinfeld" und den "Simpsons" erscheint.
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