Steffi Hentschke

Manchmal würde ich gern schreien

Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt
Cover: Manchmal würde ich gern schreien
Aufbau Verlag, Berlin 2026
ISBN 9783351042691
Gebunden, 304 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Wie soll man sachlich bleiben in diesem hoch emotionalisierten Konflikt? Diese Frage stellt sich seit dem 7. Oktober 2023 radikaler als je zuvor. Steffi Hentschke lebt in Tel Aviv und arbeitet als Nahostkorrespondentin. 2012 beginnt sie, sich mit Israel und Palästina zu befassen. Sie reist nach Jerusalem, Ramallah, in den Iran, in den Libanon. Ihr Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 09.05.2026

Einen vorurteilsfreien Blick auf eine komplexe Gemengelage ermöglicht laut Rezensent Ulrich Gutmair dieses Buch. Und zwar auf den Nahostkonflikt, mit dem sich die Autorin Steffi Hentschke seit 2012 beschäftigt, als Mitarbeiterin der Friedensorganisation IPCRI und als Journalistin. Ausgehend von ihrem Besuch des Begräbnisses einer am 7. Oktober 2023 entführten Israelin schildert Hentschke, wie sie immer wieder mit ihrer eigenen Haltung zum Konflikt ringt - und sich schließlich dafür entscheidet, nicht zur einen oder anderen Seite, sondern konsequent zu den Menschen zu halten. Viele Ursachen und Kontexte kommen dabei zur Sprache, so Gutmair, dem dieses Buch gefällt, weil es sich weigert, im Nahostkonflikt einen "Kampf von Gut gegen Böse" zu sehen.

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