Den drei Frankfurter Soziologen gelingt es, schreibt Alexander Bogner, durch Archivrecherche und Interviews die Wandlung des Hoechst-Konzerns von einem identitätsstiftenden Arbeitsplatz seiner Belegschaft zu einem dezentralisierten Bio-Tech-Riesen nachzuzeichnen. Das alte Fürsorgekonzept ist längst aufgehoben, werkseigene Wohnungen verkauft, die Jahrhunderthalle von neuen Investoren übernommen. Die von den Autoren vertreteneThese, dass die Dezentralisierung von Hoechst weniger der Efiizienz dient als der Transparenz für die Shareholder, meint Bogner, ist zu überprüfen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter…