Der Forschungsbericht bietet ein umfassendes Meinungsbild der Experten zur Bedeutung und Zukunft der Kronzeugenregelung bei der Bekämpfung Organisierter Kriminalität und des Terrorismus. Außer einer Diskussion kriminalpolitischer Änderungsvorschläge enthält er auch eine Darstellung alternativer Verfahrensweisen, die in der Praxis angewandt werden, um die Kooperationsbereitschaft von Tatverdächtigen zu fördern.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.04.2000
Friedrich-Christian Schroeder hat zu diesem Band keine Rezension im üblichen, bewertenden Sinne verfasst, sondern erläutert hier zunächst die Gründe, weshalb der Bundesinnenminister ein Gutachten über die Erfahrungen mit der Kronzeugenregelung für erforderlich hielt. Herausgekommen sei bei dieser Untersuchung eine sehr differenzierte Studie, die vor allem deswegen aufschlussreich sei, weil verschiedenen Berufsgruppen (wie Polizeibeamte, Staatsanwälte, Richter) ihre Einschätzungen über den Sinn und den Erfolg der Kronzeugenregelung mit jeweils recht interessanten Begründungen äußern konnten. Überrascht scheint der Rezensent, dass allein die Rechtsanwälte diese Regelung "einhellig" ablehnten - aus moralischen Erwägungen. Bei den übrigen Berufsgruppen, ergibt sich, so der Rezensent, eine sehr differenzierte Beurteilung. So hängt der Wert der Regelung in der Sicht eines Kriminalbeamten sehr stark vom Verhältnis der zu erwartenden Strafe zur "Angst vor Repressalien" ab. Auch scheine der Sinn einer Kronzeugenregelung sehr stark von der übrigen Gesetzgebung abzuhängen. Als Beispiel dafür nennt er das Betäubungsmittelgesetz, bei dem die Anwendung der Kronzeugenregelung sich unter derzeitigen Bedingungen als schwierig erweist.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…