Stefan Wimmer
Die weiße Hölle vom Fuxnhof
Roman

Blond Verlag, München 2025
ISBN 9783981729504
Paperback, 263 Seiten, 20,00 EUR
ISBN 9783981729504
Paperback, 263 Seiten, 20,00 EUR
Klappentext
Die Kajal-Clique ist zurück! Jetzt herrscht sie im Skilager - mit majestätischer Pracht! Doch dazu müssen erst diverse Widerstände überwunden werden: Denn der strenge Griechischlehrer Dr. Korbinianus Bärbichler grätscht jedes Mal eisern dazwischen, wenn Roderick, Meindorff, Deibel und Wimmer Party machen wollen, und auch die verfeindete Betzenstein-Clique (die Seppi von Betzenstein vor kurzem in "High Society-Clique" umbenannt hat!) setzt alles daran, die Pläne unserer Helden zu torpedieren. Die Vier müssen sich also mächtig anstrengen, um im österreichischen 'Fuxnhof' an die Schulschönheiten Eva, Astrid und Suse heranzukommen. Acht Tage im Skilager verbleiben ihnen, um ans Ziel ihrer Träume zu gelangen. Wird es Ihnen gelingen?
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 24.07.2025
Ein schönes Nostalgiebuch legt Stefan Wimmer mit diesem dritten Teil seiner Kajal-Trilogie vor, findet Rezensent Tobias Lehmkuhl. Im Zentrum steht eine jugendliche Jungsclique, lernen wir, und im Zentrum des Lebens der Protagonisten wiederum stehen Alkohol und Sex. Oder jedenfalls das Reden über Sex, denn zwischen Theorie und Praxis gähnt eine Schlucht, so Lehmkuhl: Insbesondere der Cliquenclown Deibel ist ein Schwätzer vor dem Herrn, was sich auch während der Klassenfahrt, die im Mittelpunkt des Buches steht, zeigt. Noch wichtiger allerdings ist diesmal der Lateinlehrer Bärbichler - eine außerordentlich lustige Figur, die womöglich noch größeren Quatsch daherredet als Deibel. All das spielt in den 1980ern, das Frauenbild der Zeit, das nicht mehr das unsere ist, wird ausgiebig zelebriert, aber auch satirisch überhöht, erklärt uns der Rezensent. Insgesamt fühlt sich Lehmkuhl in diesem Buch außerordentlich wohl.
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