Streifzüge durch eine versunkene Medienlandschaft - die Zeitschriften in der DDR zwischen Propaganda und Unterhaltung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999
Liane von Billerbeck, früher Redakteurin der DDR-Zeitschrift "NBI", lobt den schwergewichtigen Sammelband (700 Seiten, ein Kilo Papier) über Zeitschriften in der DDR. Aus einer Tagung im Oktober 1998 zu selbigem Thema ist das Buch entstanden und bietet auch denen, die dabei waren, noch Überraschungen, schreibt sie; so z.B die Information, wieviele offizielle Zeitschriften und inoffizielle Blättchen es tatsächlich gab. Oft genug waren sie nur schwer zu ergattern, und das mehr oder weniger häufige Nichterscheinen wegen angeblichen Papiermangels deutete immer darauf hin, daß sich Redakteure und Autoren "zu weit aus dem Fenster gelehnt" hatten, ob Architekten, Literaten oder Comiczeichner. Keine Unterwegs-Lektüre sondern ein facettenreiches Nachschlagewerk, so die kenntnisreiche Rezensentin.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…