Sebastian Dickhaut, Cornelia Schinharl

Basic baking

Alles, was man braucht, um einfach gut zu backen
Cover: Basic baking
Gräfe und Unzer Verlag, München 2000
ISBN 9783774216426
Gebunden, 168 Seiten, 15,29 EUR

Klappentext

Kochen kann ich. Aber backen? Da kann man gar nicht reinschauen, umrühren, nachwürzen oder retten. Braucht man auch nicht. Basic baking verführt auch Ungeübte zu schnellen Teilchen, Muffins, Torten und herzhaften Blechkuchen. Mit viel guter Laune, Step-by-Step-Fotos, witzigen Klappen-Infos rund ums Ei, den Goldregeln für den Konditor und der Frage "Welcher Backtyp bin ich" werden die letzten Geheimnisse internationaler Trendrezepte und Backofenklassiker gelüftet.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.07.2000

In einer Sammelrezension bespricht Gertrude Fein die folgenden elf neuen Kochbücher:
1) Schinharl/Dickhaut: "Basic baking"
Gedacht für "den jungen, flotten Kücheneinsteiger bietet dies eine Fülle von "guten Rezepten und praktischen Tipps"; der Stil ist dabei "betont lässig" gehalten, schreibt Gertrude Fein.
2) Bodensteiner et al: "Das große GU Familienkochbuch"
In diesem dicken Kochbuch sind die Rezepte "genau" und "nach Jahreszeiten" angeordnet; allerdings fragt sich die Rezensentin, ob die lieben Kleinen am Ende statt all dieser leckeren Speisen nicht doch viel lieber Tiefkühlpizza oder Pommes? äßen...
3) Werner Frey et.al: "Das große Buch vom Fleisch"
Ein "absoluter Horrortrip für Vegetarier", schreibt Gertrude Fein, aber für jeden ein Schatz, der sein Fleisch "beim Bauern im Großen" kauft. Welches Fleisch von welchem Tier an welcher Stelle geschnitten und wie zubereitet wird: hier ist es zu finden, ob "Rind, Kalb, Schwein, Lamm" oder Ziege... Und Geflügel ist nicht dabei?
4) Christin Ferretti: "Indian Summer. Die Küche der nordamerikanischen Ureinwohner"
Nicht nur die Rezepte sondern auch die dazugehörige Geschichte hat die Autorin "liebevoll" gesammelt. Die Gerichte sind so abgewandelt, dass sie mit hiesigen Mitteln nachzukochen sind, was zwar "richtig und praktisch ist", aber den Reiz des Exotischen doch um einiges mindert, meint Gertrude Fein.
5) L. u. P. Mikanowski: "Tomate"
Von den Ursprüngen über Sorten und Anbaumethoden "bis zu internationalen Tomatenrezepten", schreibt Gertrude Fein, ist alles abgedeckt. Eine "Hymne an die Tomate"!
6) Fred Neuner: "Aus dem Garten Eden. Alte Gemüsesorten neu entdeckt"
Wie man die alten Gemüsesorten, von der gestreiften Tomate bis zum Gelben Squash, kultiviert und dann auch noch zubereitet, davon ist hier "mit Lust und ohne gehobenen Zeigefinger" die Rede. Die Devise des Autors dabei: "Gut ist was gut schmeckt".
7) F. Buchholz et al: "Die Jungen Wilden kochen"
Auch sie, so Gertrude Fein, "kochen nur mit Wasser", - aber in Zusammensetzungen, die "neu und frech" sind. Zwanzig junge Starköche bieten je ein Menü, "unkonventionell" aber ganz gut nachzukochen, meint die Rezensentin. Das Motto lautet hier: "No risk, no fun".
8) Christian Teubner: "Vorspeisen, Snacks & Tapas"
Wer keine großen Menüs mag, für den reichen die kleinen Sachen, und die hier dargebotenen sind für "Lust-Esser ein Vergnügen", schreibt Fein. Dabei ist für den modernen Esser "Tofu mit Wasserspinat" gerade recht, für den derberen Geschmack kommt "lauwarmer Linsensalat mit gebratener Blutwurst" vielleicht besser.
9) M. Kellermann: "Süße Verführung à la Ludwig II"
Eigentlich sollte man solche Schnellschüsse, wie sie sich an das Ludwig-Musical anhängen, ignorieren, aber die Rezepte sind herzhaft und originell, schreibt Fein.
10) M. Kellermann: "Bayerische Schmankerln"
Manchmal gleiten die Namen ins allzu albern-Royalistische ab, aber leckeres Zeugs ist`s allemal, meint Fein.
11) Salcia Landmann: "Koschere Köstlichkeiten"
Wieder neu aufgelegt ist dieses Kochbuch, das mit "prachtvollem Einband à la Klimt eine, wie Gertrud Fein findet, "schwierige Küche" präsentiert. Eine "Fundgrube".
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